SM Teil 2 - Die Operation

    SM Teil 2 - Die Operation

    Die Entscheidung steht Emma soll operiert werden.
    In dieser Op nimmt man am Schädel an hintern Teil ein Stück vom Knochen weg. Dadurch wird verhindert, dass sich die Hirnflüssigkeit weiter in den Rückenmarkskanal staut.
    Diese OP muss aber von einem Spezialisten durchgeführt werden. Und wir glauben in der Giessener Kleintierklinik bei Dr. Schmidt dessen Fachbereich Neurologie und Neurochirurgie ist, ihn gefunden zu haben.

    Im Telefonat teilt er uns mit, dass er Emma schon am Montag zum besseren Einleben in der Klinik haben möchte. Dienstagvormittag sei dann die OP.

    Normalerweise wäre es nicht gestattet aber bei den Cavalieren würden sie eine Ausnahme machen und so dürfen wir für Emma persönliche Sachen wie eine Decke mitnehmen.

    Wir fühlen uns Elend und Emma geniest jeden Tag ,die Frühlingssonne und die ausgiebigen Spaziergänge…
    Und scheint überhaupt nicht krank zu sein. Sie spielt mit ihrem großen Schäferhundfreund, will Hasen und Auerhähne jagen…spielen….und kratzt sich.

    Es ist Montag und ich schreibe noch ein kurzes Profil über Emma.
    Inhalt:Was sie liebt, was nicht.. Wie man sie schnell zum WAS Machen bringt…
    “Emma mach WAS..Emma mach Buhbuhs..!“
    Mir gehen tausend Dinge durch den Kopf.

    Ich packe ihr Lieblingsfutter ein, ihren Wärmflaschentigger auf dem sie so gerne schläft…
    Ich nehme noch dazu ein Geschirr mit welches sich an der Schulter schließen lässt und komplett den Halsbereich ausspart.

    GIESSEN:
    Auf dem Unigelände zieht Emma an der Leine und freut sich wieder in die Klinik zu dürfen.

    Wir mussten trotz Termin aber nochmals eine Anmeldung bei der Anmeldung ausfüllen. Mein Mann kümmert sich darum und ich nehme mit Emma im Wartebereich Platz. Heute sind viele große Hunde da…einige fiepen.
    Emma nimmt auf meinem Schoss Platz und schaut umher als ob sie nicht dazu gehören würde.
    Nach dem Motte: „Ich bin hier nur zum Besuch. Ich habe keine Probleme. Alles sehr interessant hier“

    Nein, nicht Emma braucht ein Valium…Ich brauche eins!
    Wir kommen mit einer mitwartenden Frau ins Gespräch. Sie lobt die Ärzte und die gesamte Klinik in den höchsten Tönen. „Glauben Sie mir, ihr Hund ist hier in den besten Händen..“
    Ich denke: Wir müssen schon wirklich ein elendes Bild abgeben

    Diesmal werden wir von einer Kollegin des Dr. Schmidt aus dessen Team aufgerufen.

    Sie ist etwas sachlicher aber auch überaus freundlich. Sie erklärt nochmals das bei ihnen noch kein Hund in der OP verstorben ist. Die OP derzeit die einzige Möglichkeit ist den Hunden effektiv den Schmerz zu nehmen. Sie erläutert das Patienten in der Humanmedizin mit einer vergleichbaren Erkrankung von Schmerzen sprechen vergleichbar als wenn jemand einem eine heißes Bügeleisen in den Nacken hält.



    Sie erklärt,das Emma voraussichtlich 8-10 Tage in der Klinik bleiben muss. Das voraussichtlich ihr Hirn nach der OP angeschwollen sein wird und sie daher noch eine Zeit lang sehr wackelig sein wird. Aufgrund des schlechten Befundes denkt sie auch das Emma auf die Intensivstation erstmal untergebracht werden müsste. Das wären dann aber weitere Kosten in Höhe von ca. 200 Euro.
    Sie müssten dann noch ein paar Papiere hier lesen und unter schreiben
    Aber Sie als Anwälte wissen ja,...
    Ich weiß heute gar nichts..
    ICH? Ich würde heute alles Unterschreiben…sogar ungelesen!

    Aber gerade bei der Narkose könnte einiges unerwartetes geschehen…Aber für die Narkose haben wir dann extra ein Spezialistenteam bei der op…

    Gemeinsam gehen wir zu den Unterbringungsboxen und wir verabschieden uns von Emma..
    Die wiederum auf dem Arm der Tierärztin schon mal gleich einen Blick in das Gebäude zu den Boxen wirft.
    Die Tierärztin erklärt nochmals das Emma gut aufgehoben sein wir.2 mal am Tag bekommt sie Futter und 2mal am Tag wird mit ihr raus gegangen .Bei den Boxen ist 24 Stunden ein Pfleger da…

    O-Ton: Glauben sie mir den Herrchen und Frauchen geht es immer schlimmer als den Hunden.

    Am Dienstagnachmittag werden wir sie dann anrufen und ihnen Bescheid geben wie die OP verlaufen ist.
    Wir fahren nach Hause und kaufen gleich einen in der Höhe verstellbaren Futternapf.

    Dienstag Tag der OP

    Mittag um 14 Uhr der ersehnte Anruf. Emma hat die OP sehr gut überstanden die OP dauerte etwas über 1 ½ Stunde .Er musste etwas mehr Knochen wegnehmen als er nach dem MRT dachte.Emmas Kleinhirn war mehr als gedacht gestaucht.
    O-Ton: Aber ihre Kleine steht schon wieder …wackelig aber sie steht…

    Wir sind überglücklich und verbleiben mit dem Arzt so, dass er uns am nächsten Tag um die selbe Uhrzeit anrufen wird.

    Mittwoch 1Tag nach der OP

    Diesmal ruft seine Kollegin an…
    Emma steht ,läuft, zeigt überhaupt keine Ausfallerscheinungen .Und sie futtert ordentlich.( Klar, Zuhause halte ich sie immer recht kurz...Sie doch sterilisiert)..

    Die Narbe zeigt keine Auffälligkeit und es ist auch Nichts angeschwollen.

    Ich platze vor Stolz.Nach so einer schweren OP …meine Kleine..Eine Kämpferin

    Sie würden sich dann wieder zum Freitag melden.

    2 Tag nach der OP

    Anruf von der Klinik.Emma geht es Super und wenn wir wollten und es einrichten könnten, könnten wir sie am Freitag ab 11 Uhr abholen….

    Klar können wir! Statt 8-10 Tage Klinik nun nur 4…Super!!!

    Ende Teil 2

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